FrOSCon 2010 - Es war klasse
Atsutane, 23.08.2010 - 20:31
Wie letztes Jahr war ich auch dieses Jahr wieder auf der FrOSCon, diesmal nicht als Besucher der den Großteil des Tages am ArchLinux verbracht hat, sondern als Aussteller, an der Hauptaktivität hat sich jedoch nichts geändert.
Übernachtung von Freitag bis Sonntag
Anders als im letzten Jahr, habe ich die Nächte dieses Jahr nicht in einem Hotel, sondern auf einem Campingplatz verbracht. An sich keine schlechte Idee, denn das campen mit BadBoy_, Merovius, xBaun und dessen Bruder hat Spaß gemacht, einzig der Campingplatz hat einige Probleme bereitet. War die Lage zwischen A3 und Agger schon dem Kartenmaterial im Web zu entnehmen und als akzeptabel zu klassifizieren(konstante Geräuschquellen ignoriert man ja nach einer gewissen Zeit), so ist niemandem von uns im Voraus aufgefallen, dass dieser direkt in der Einflugschneise des Flughafens Köln/Bonn liegt, was dank 10 bis 15 minütiger Pausen zwischen Starts und Landungen eben nicht als konstante Geräuschquelle wahrgenommen wurde.
FrOSCon Tag 1 (Samstag)
Arch wurde dieses Jahr von Jan de Groot (JGC), Jan Steffens (heftig), Jens Adam (jra/byte), Roman Kyrylych (Romashka), Pierre Schmitz (pierres), Thomas Bächler (brain0) und mir vertreten. An Vorträgen habe ich nur einen gehört, den "Performance - Observability - Debugging oder: Was treibt mein Unix eigentlich?" von Jörg Möllenkamp, die Keynote habe ich leider verpasst(dafür aber lecker Mensaschnitzel und -pommes im VIP-Raum gegessen) und im Nachhinein muss ich sagen, dass mir außerdem doch noch ein oder zwei Vorträge einen Besuch wert gewesen wären, aber ich denke davon wird es auch Aufzeichnungen geben, abgesehen davon waren die Gespräche die ich zur selben Zeit am Stand oder anderswo auf dem Gelände hatte, es wert, diese Vorträge zu verpassen. Am frühen Abend/späten Nachmittag habe ich dann endlich dmaphy getroffen und später noch an Keysigning Party teilgenommen - wobei das signieren und zustellen der Keys erst in den kommenden Tagen geschieht - bevor ich dann aufgrund meiner Müdigkeit die anderen dazu gedrängt habe das Social Event frühzeitig (kurz vor 21 Uhr) Richtung Campingplatz zu verlassen und den Abend dort etwas angenehmer ausklingen zu lassen.
FrOSCon Tag 2 (Sonntag)
Nachdem der Schlaf in dieser Nacht konstanter verlief - ob das nun an der größeren Müdigkeit oder weniger Flugverkehr lag, weiß ich nicht - und wir die Zelte abgebaut hatten ging es zurück zur HS Bonn-Rhein-Sieg, wo wir uns dann erst einmal den Vortrag "Cross distribution packaging - Using the openSUSE BuildService for coss distribution packaging" angehört haben und wenig begeistert waren, ich möchte das System nicht beurteilen, da ich es mir nicht selbst angeschaut habe, aber den Eindruck, den der Vortragende hinterlassen hat, erreicht nicht einmal den Status "mäßig", wie Fragen mit Bezug auf die vom System generierten .deb-Pakete. Im Anschluss folgte dann XTarans/Axel Beckerts "Automatisiertes Bauen von .deb-Paketen aus VCS-Snapshots - Nightly Builds als .deb" welcher zwar vom Distributionsstandpunkt aus für mich weniger interessant war, aber wie zu erwarten einige Anregungen - hauptsächlich hinsichtlich Namens- und Versionierungsschemata bei Paketen in Nightly-Repositories - mit sich brachte. Es folgte die Mittagspause bei den Vorträgen, nach welcher ich es erneut schaffte, die Keynote zu verpassen, allerdings erfuhr ich von mehreren Personen, dass es nicht schlecht war, das Social Event früh zu verlassen, so sei die Lichtshow im Dunkeln zwar sehr gut gewesen, aber die Musikwahl und -lautstärke habe den Abend dann doch etwas versaut. Da ich weiterhin von Aufnahmen ausging, wurde der Rest des Nachmittags dann hauptsächlich bei uns am Stand verbracht, bevor es dann abends nach Hause Richtung Süden ging.
An- und Abreise
Vielen Dank an sur5r und jiska, welche Merovius, sECuRE und mich mitgenommen haben. Bei der Heimfahrt vom Heidelberger Hauptbahnhof nach Hause habe ich dann mitbekommen, dass sich das Problem, welches sECuRE und ich letztes Jahr mit dem IC auf der Heimfahrt hatten, sich dieses Jahr anscheinend 1:1 für die diesjährigen Fahrgäste wiederholt zu haben scheint, zumindest lautete die Durchsage, dass der Zug aufgrund von Verspätung von mehr als 45 Minuten ausfällt.
Am Ende bleibt nur zu sagen, dass es großartig war, es war toll viele Personen, mit denen ich sonst nur über das Netz kommuniziere zu treffen, ob ich im November zur OpenRheinRuhr fahre und den Einladungen folge, ist fraglich, da ich nicht weiß ob ich mitten im Semester ein Wochenende so verbringen kann, zur nächsten FrOSCon werde ich jedoch - sofern mir nichts dazwischen kommt – sehr wahrscheinlich wieder kommen.


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