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FrOSCon 2009 - Bericht

Atsutane, 24.08.2009 - 11:38

Tag 1
Die Anreise verlief so weit problemlos, wir mussten leider mehrmals umsteigen, allerdings gab es keine Probleme mit Verspätungen oder Ähnlichem. Am Empfang bekam ich dann direkt eine Tasche mit etlichem Papier in die Hand gedrückt, Besucher, welche ihre Karten nicht vorbestellt hatten bekamen dies nicht, das Papier entpuppte sich dann als eine Sammlung von Magazinen und einigen Werbeflyern. Nach einer ersten Tour durch die Stände blieb ich dann am Arch stand und führte einige interessante Gespräche mit andyrtr, brain0, Dieter@be, GerBra, ise, jra/byte, Pierre und Romashka. In der Mittagszeit verleitete mich dann ein Gespräch an meinem Tisch im Bereich der Nahrungsaufnahme dazu, mich bei identi.ca zu registrieren, das sei nicht ganz so mit unnötigen Nachrichten gefüllt wie Twitter, also für den gezielten Austausch kleinerer Informationshappen durchaus geeignet, nun gebe ich dem Ganzen eben eine Weile, es wird sich zeigen, ob ich dem zustimmen kann. Im Anschluss habe ich dann den Vortrag zu collectd angeschaut, mich mit js getroffen und zum Abschluss meines Vortragsprogrammes für diesen Tag den IPv6 Vortrag angesehen.
Zu Essen gabs dann ein Steakbrötchen und der Abend wurde entspannt ausklingen gelassen, wobei mich die Müdigkeit dann übermannt hatte und ich sECuRE länger im Ohr lag bis wir ins Hotel sind.

Tag 2
Nach einer angenehmen Nachtruhe im Hotel gabs erstmal Frühstück in ebenjenem Gebäude, anschließend dann Checkout und wieder ab zur FrOSCon, dort dann erstmal auf CACert.org registriert und von den anwesenden Assurern die Identität bestätigen lassen. Anschließend ging es dann in den "Malware for Soho Routers" Vortrag, welcher sehr interessant war, was mir einige der Anfälligkeiten anderer Router als meines Speedports näherbrachte. Danach habe ich nochmal die Mittagspause am Archstand verbracht, was jedoch auch recht ruhig verlief. Schließlich kam dann sECuREs "Hacking your own window manager" Vortrag mit anschließendem Zeitvertreib im Freien und am Arch Stand. Nach Verabschiedung von den Archern, js und seiner Freundin ging es dann nach Bonn zum Bahnhof, an welchem wir mit der überaus freundlichen Mitteilung der deutschen Bahn begrüßt, dass unser Zug 40 Minuten Verspätung habe(es wurden 56 Minuten), diese Gelegenheit haben wir dann natürlich genutzt um beim gelben M essen zu gehen, Bonn macht allgemein einen sehr verwunderlichen Eindruck auf mich, zumindest dafür, dass es mal Bundeshauptstadt war. Wie auch immer, nach Mainz kam dann die freundliche Durchsage des Lokführers, der Zug würde anders als im Plan nicht über Heidelberg fahren, Zuggäste, welche nach Heidelberg möchten sollten doch bitte in Mannheim aussteigen und den Regionalverkehr benützen, der Schaffner versicherte uns und einigen anderen Fahrgästen zwar, dass die Sbahn am benachbarten Bahnsteig warten würde, nur leider war dem nicht so, also ging es dann erstmal mit dem Regionalzug nach Heidelberg zum HBF, von dort hat uns dann dankenswerterweise mein Vater abgeholt(Sonntagabends um 23 Uhr fährt ja kaum Nahverkehr).

Fazit
Die FrOSCon war sehr schön, ich denke ich werde nächstes Jahr wieder hinfahren, dann aber besser vorbereitet, als dieses Jahr, so dass ich abends nicht wieder schon um 8 fertig bin. Es gab jede Menge Lehrmaterial umsonst, wie bereits angesprochen, bekam man als Kartenvorbesteller eine Tasche mit Papierkram, unter anderem einem Oreilly Buch("RSS und Atom";) und mehreren Zeitschriften. Ein Debian Buch("The Debian System - Concepts and Techniques";) wurde verschenkt und an den Ständen der Aussteller konnte man sich natürlich ebenfalls Informationsmaterial mitnehmen. OpenSSH Tshirts gab es zum unschlagbaren Preis von 5€, da habe ich mir dann natürlich auch eines mitgenommen, hätte ich das vorher gewusst hätte ich auch noch herumgefragt, wem ich welche mitbringen solle, allerdings waren wir zu diesem Zeitpunkt schon im Gehen. Zu meckern habe ich eigentlich nur über die Deutsche Bahn bei der Heimfahrt, wir hätten eigentlich um 21:47 Uhr in Heidelberg sein sollen, so wurde es kurz nach 23 Uhr.

Randdetails

  • Ich war 42 Stunden außer Haus, das gibt dem ganzen Event nochmal eine besondere Randnote ;)
  • Der Kaufpreis(D) der in der Tasche enthaltenen Magazine beträgt insgesamt 71,90€ dazu kommen dann noch die 9,90 € des Oreilly Taschenbuchs, was dann meine Gesamtausgaben für diese zwei Tage(Zugtickets und Hotel eingeschlossen) doch etwas übertrifft.

Edit 24.8.09 21:21: js wies mich gerade daraufhin, dass wohl jeder diese Tasche in die Hand gedrückt bekam.

Edit 26.8.09 13:18: Pierre hat mittlerweile eine Fotogallerie erstellt.

Tags: event rl opensource frei

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