Telekom - Am Filtern?
Atsutane, 31.07.2009 - 00:19
Sehr interessant, ich verwende hier am Laptop keinen der Telekom DNS Server, dennoch war eben für etwa zwei Minuten die Domain meines Servers nicht zu erreichen, statt der üblichen Firefoxmeldung bekam ich allerdings eine Werbeseite der Telekom mit Suchergebnissen zu sehen, via IP war der Server nach wie vor zu erreichen und der DNS Check via HTML Verifier war auch problemlos möglich. Forcieren die nun schon für die anstehenden Netzsperren¹ den DNS Traffic ihrer Kunden über ihre Server?
¹ Welche ja bis dato noch nicht von Herrn Köhler unterzeichnet und damit gültig sind.


Kommentare:
xeen - 31.07.2009 - 02:37
Nein, die nennen das "Service". Sie fangen alle 404s ab und lenken die auf ihre Werbeseite um. Das kann man in den Optionen auf der T-Online Seite abschalten, aber ich habe damals trotzdem 3x die Hotline angerufen (irgendwoher hatte ich ne 0800 aufgetrieben) um diesen Stümpern meinen Zorn mitzuteilen, warum sie aktiv Protokolle verletzen. Geholfen hat es wenig.
e2b - 31.07.2009 - 11:10
Dieser "Service" ist ein alter Hut, siehe auch den Post in meinem Blog dazu: "<a href="http://blog.bebl.eu/2009/04/08/t-online-jetzt-mit-navigationshilfe/">T-Online jetzt mit Navigationshilfe</a>
Interessant ist allerdings die Sache, dass du gar keine Telekom-DNS-Server verwendest. In diesem Fall gibt es nur zwei Möglichkeit: Die Telekom filtert den Traffic oder die von dir gewählten DNS-Server syncronisieren fälschlicherweise die Einträge mit Telekom-Servern, halte ich aber eher für unwahrscheinlich. Interessant wäre, wie in deinem Fall eine normale DNS-Abfrage aussieht, die nicht während dem Surfen ausgeführt wird.
Atsutane - 31.07.2009 - 23:23
Ich habe drei DNS Server definiert, da die aber alle Übersee stehen kann es gut sein, dass es da gestern vielleicht zu Paketverlusten kam und deswegen der Router dann nochmal bei der Telekom nachgehakt hat, mit Sicherheit lässt sich das nicht sagen, nachdem die Latenz zu diesen Servern heute jedoch den ganzen Tag über stark schwankte erscheint mir das momentan als logische Schlussfolgerung für ein Telekomgerät, die Firmware ist ein Linuxsystem, müsste man also auch den Code auftreiben und überprüfen können.
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